Pressestimmen

CDs

Chopins Préludes Op.28 und die große b-Moll-Sonate: Es ist nicht gerade abseitiges Repertoire, mit dem der in München lehrende Wolfram Schmitt-leonardy auf seiner jüngsten Einspielung an die Öffentlichkeit geht. Die Konkurrenz ist gewaltig und gewichtig, also darf die Frage erlaubt sein, ob die Welt eine solche Produktion überhaupt braucht. Schmitt-Leonardy beantwortet diese Frage sehr schnell: Ja, man braucht sie, denn hier ist ein Pianist am Werk, dessen Chopin-Bild nicht nur perfekt in unsere Zeit passt, sondern darüber hinaus so manchen jüngeren Klavier-Popstar, der sich gerade mit Chopin hervorgetan hat in die Schranken weist. Schmitt-Leonardys Chopin ist kontrolliert, ohne unterkühlt zu wirken. Die unterschiedlichen Klangebenen, wie sie sich beispielsweise aus rasanten, aber immer klar konturierten Läufen ergeben, über denen sich geschmackvoll agogisch gestaltete Meldodiebögen entfalten können (Prélude Nr.3, G-Dur) – das ist hohe pianistische Kunstfertigkeit, der es gelingt, die interpretatorischen Freiheiten zu nutzen, die Chopins Klaviermusik öffnet, ohne sie durch ein Zuviel an subjektiven Zutaten zu entstellen. Man höre zum Einstieg die Ohrwürmer auf dieser CD (beispielsweise das berühmte e-Moll-Prélude), um das Gesagte bestätigt zu finden. Schmitt-Leonardy trifft in dieser Musik den Tonfall einer echten Innerlichkeit, die ohne jeden Anflug von verzärtelter Sentimentalität auskommt. Höhepunkt des Albums ist für mich der Trauermarsch der b-Moll-Sonate, dessen Mittelteil der Pianist mit der Schlichtheit eines Wiegenliedes ausstattet, was ein sehr versöhnliches Licht auf diesen finsteren Satz wirft. (Arnd Richter in Fono Forum 02/2013)

Lieben Sie Chopin? Eines ist klar: Viele Wege führen zu diesem Komponisten. Ausgesprochen revolutionär ist die hier eingeschlagene Richtung freilich kaum (muss es auch nicht sein). Man vernimmt jedenfalls einen Pianisten, der Chopin verstanden hat. Das ist schon enorm viel. Mit Gefühl, ohne allerdings je ins Gefühlige oder gar Kitschige abzudriften, gestaltet Wolfram Schmitt-Leonardy die kleinen, kompakten Formen der 24 Préludes op. 28. Vom ersten Takt an schwingt und singt diese Musik. Jedes Stück erhält auch in der Farbe sein eigenes Profil, und beim Hören wird einem nie langweilig. Dieser an der Hochschule in München lehrende Saarländer darf als Geheimtipp gelten. Er ist ein Klavierlyriker und Ausdrucksmusiker, der auf Tastendonner und Geklingel verzichten kann. Motorik (Nr. 3, G-Dur) und Furor (Nr. 16, b-Moll) aber sind, wo erforderlich, bündig zur Stelle. Das Des-Dur-Prélude changiert zwischen Traumsphäre und Trauermarsch. Immer wieder landet man bei der Kantilene, ehe der Zyklus kompromisslos in der Aporie endet. Die b-Moll-Sonate geht der Spieler ziemlich impulsiv an. Gleichwohl entdeckt er das Melos im Scherzo und die Lyrik im Kondukt. Und das so hurtige wie knappe Postludium gerät zum intendierten Exempel für artifiziellen Nihilismus. Fazit: Derart lässt sich die melancholische Tonkunst dieses überzeitlichen Romantikers auslegen. Höchst reflektiert führen Schmitt-Leonardys Interpretationen direkt ins Zentrum der Chopin’schen Ästhetik. Hier wird diese Musik zum Erlebnis. (Johannes Adam/Badische Zeitung)

Wenn man wissen möchte, aus welchem Holz ein veritabler Virtuose beschaffen sein muß, der zugleich auch ein tiefschürfender Gestalter ist und die Skala von attischer Heiterkeit bis zur Nachzeichnung von Melancholie, Grimm und Dämonie beherrscht – nun, der erhält mit dieser CD eine exquisite, in ihren agogischen Abtönungen staunenswerte Hörlektion. Wolfram Schmitt-Leonardy, der 1999 mit einer hinreißend durchdachten und zugleich detaildurchfühlten Einspielung von Tschaikowskys b-moll-Konzert (ebs CD 6099) – zumindest für mich – aus dem Nichts auftauchte, versteht russische Musik mit all ihren seismographischen wie brutalen Aspekten. Mit seiner Deutung der durch Horowitz zu Prominenz gebrachten dritten Kabalewsky-Sonate op. 46 tritt er schon allein durch seine hervorragende Klangkultur souverän aus dem Schatten des Altmeisters heraus. Die Natürlichkeit, mit der Schmitt-Leonardy größere Zusammenhänge ebenso darstellt wie die Binnenpoesie der Sonaten, kommt auch der kaleidoskopartigen Vielschichtigkeit der Préludes-Auswahl zugute. Bewundernswert charakterisiert der junge deutsche Pianist diese Miniaturen: beispielsweise naiv-hingebungsvoll und melodieverzückt die Nr. 1; untergründig Nr. 10 mit ihrem Mussorgsky-Grollen; lässig-süffisant die Nr. 4; equilibristisch-motorisch die Nr. 6. Die Nr. 16 wird zur bärbeißigen Prokofieff-Reminiszenz und Nr. 17 ein schwelgerisch-lyrischer Aphorismus. Das Prélude Nr. 3 deutet Schmitt-Leonardy perfekt als seltsame Mischung aus den heiteren Seiten von Villa-Lobos und Rachmaninoff, und als Abschluß der Auswahl wird uns mit dem 14. Prélude ein kinetisches Feuerwerk beschert." Knut Franke in "FonoForum" März 2002 über die Debüt-Solo-CD mit Sonaten und Préludes von Dmitri Kabalewsky die die Höchstwertung von 5 Sternen erhielt

"... mit elektrisierendem Sinn für Leidenschaft, Klarheit, aber auch für die leichten Momente. Die neun Präludien Kabalewskys bekommen da plötzlich eine entwaffnende Haltung; würzt Schmitt-Leonardy so manch keimfreien Formalismus mit scharfkantigen Konturen und Passion."
 Guido Fischer in "Piano News" März/April 2002 über die Debüt-Solo-CD mit Klavierwerken Kabalewskys

"Weist dem alten Schlachtroß mit Temperament und überraschenden Detailentscheidungen den Weg durch altvertrautes Gelände. Wolfram Schmitt-Leonardy hat Kraft und Durchsetzungsvermögen. Er nutzt die figurativen Passagen zu gleichsam kammermusikalischer Gestaltung, ist präsent im Rhythmischen und vor allem: er macht Appetit auf eine Begegnung im Konzertsaal. Eine für die Zukunft des Pianisten vielversprechende Produktion."
 Peter Cossé in "KLASSIK heute" über die 2000 bei ebs erschienene CD: Tschaikowsky/Gershwin

Tiefenscharf. Mit dieser Einspielung der großen zweihändigen Variationsreihen von Brahms bestätigt und vertieft Wolfram Schmitt-Leonardy die starken Eindrücke seiner bisherigen CD’s (mit Tschaikowskys b-Moll-Konzert und Kabalewsky-Sonaten). Er bewältigt die in jeder Hinsicht anspruchsvoller Aufgabe mit packend eigenständiger Gestaltungskraft. Dabei ähnelt sein Vorgehen eher dem eines Kammermusikers oder Dirigenten als dem eines Virtuosen: Er versucht den Text zu realisieren, ohne sich den Weg vom notorisch störrischen Eigenleben der Finger vorzeichnen oder gar aufzwingen zu lassen. Und es ist ihm gelungen. Von der bösen Doppelgriff-Hürde zu Anfang der Paganini-Variationen an hat der 38-jährige Saarländer die fünf (umgekehrt chronologisch sortierten) Werke mit der Perfektion und der konsequenten musikalischen Feinarbeit eines erstklassigen Streichquartetts zu Protokoll geben können. Verblüffend gut durchgezeichnet, stringent und kraftvoll, ohne die geringste Tendenz zur routinierten Pose. Großes Kompliment. Schmitt-Leonardy hat das Angebot von Brilliant Classics um eine brillant meisterliche Leistung bereichert. Ingo Harden in Fono Forum August 2005 über die Gesamteinspielung der Klaviervariationen von Brahms

Die "Variations sérieuses", mit denen Wolfram Schmitt-Leonardy seine Mendelssohn-CD eröffnet, stehen gewissermaßen stellvertretend für die gesamte Aufnahme. Denn nicht nur diesen Variationen-Zyklus meistert der 1967 geborene Pianist seriös, sondern auch der kleineren Formen nimmt er sich mit skrupulöser Ernsthaftigkeit an. Alles übertrieben Liebliche oder Gemütlich-Biedermeierliche wird man hier vergebens suchen. Die Feen- und Geisterwelt, die etwa im "Scherzo a Capriccio" oder dem Capriccio op.5 auftaucht, lädt kaum zum ausschließlich genüsslichen Schwelgen ein, sondern erhält eine durchaus bedrohliche Dimension. In diesen in der Sphäre von Mendelssohns "Sommernachtstraum"-Musik stehenden Stücken scheint es mehr um Shakespeare'sche Größe zu gehen, als um eine leichtfertige Demonstration brillanter Fingerfertigkeit. Selbst das harmlose, posthum veröffentlichte "Perpetuum mobile" op.119 des 16-jährigen Komponisten adelt Schmitt-Leonardy durch seinen strengen Zugriff. Den späten "Kinderstücken" op.72 dagegen entlockt er ihre poetische Naivität, ohne dabei verstellt kindlich zu wirken. Schmitt-Leonardy scheint es in seinem Mendelssohn-Spiel, das auch pianistisch viel Feuer und makellose Brillanz besitzt, allgemein um ein reinigendes Moment zu gehen. Die Stücke werden jenseits von feierlichem Schwulst und falscher Sentimentalität gespielt und musikalisch klar, vielleicht etwas kühl, aber nie unterkühlt dargeboten. So gesehen vereinen sich alle Kompositionen auf dieser CD zu Variations sérieuses. Frank Siebert in Fono Forum März 2010

Die manuelle Überlegenheit, die umrissscharfe Klarheit und musikalische Intelligenz, mit der er jedes der fünf Werke (Brahms Klaviervariationen) im Kleinen und Großen durchmodelliert hat, stellen in ihrer -überdies sympathisch unaufdringlichen- Art eine bewundernswerte, völlig eigenständige künstlerische Tat dar Ingo Harden in dem Buch Pianisten Profile

Die Gesamteinspielung der Klaviervariationen von Brahms ist Wolfram Schmitt-Leonardy anvertraut worden. Ein wirklicher Marathon! Die Variationen über ein Thema von Händel, ein ungarisches Lied, ein Thema von Paganini, ein Thema von Schumann und ein eigenes Thema: ein vor allem kraftvoller und mächtiger Klavierpart, in dem der Komponist mit Akkuratesse experimentiert und seine Waffen schärft. Der Interpret zeichnet sich hier durch präzise pianistische Brillanz und treffenden Ausdruck aus, sowohl in den zahlreichen gespenstischen Abschnitten, als auch in den virtuosen Gipfeln, die Brahms hier erklomm: in jedem Fall verdienen diese beiden CD‘s (neben unserem „coup de coeur“) den Kauf der gesamten Box. Nicolas Southon in PIANO Magazine (F) März/April 2005

"Man fühlt sich an Svjatoslav Richter erinnert, wenn man Schmitt-Leonardys kraftstrotzende Deutung des "Presto passionata" oder der vertrackten Toccata hört. Das ist hochenergetisches Klavierspiel mit beachtlichen technischen Reserven, doch auch die feinen Töne weiß er darzustellen: Kontrolliert hingetupft erscheinen die Akkorde aus der Fughette aus den vier Klavierstücken Op.32" Mario-Felix Vogt in Fono Forum April 2009

Mit dem Pianisten Wolfram Schmitt-Leonardy hat sich das Label für einen Kenner der russischen Klavierschule entschieden, der unter Spezialisten schon als Geheimtipp gehandelt wird. Dieser aus Saarlouis stammende 40-jährige Künstler ist seit einiger Zeit auf den Podien und in den Studios präsent oft mit russischem Repertoire, dem seine ganz besondere Vorliebe gilt. Für ihn ist Rachmaninow ein Idol, sein größtes Vorbild und er kennt alle Einspielungen, die von Rachmaninow selbst noch vorliegen. Für ihn seine wichtigste Schule, da er, wie er selbst sagt, das allermeiste durch das Hören von Platten gelernt hat, insbesondere natürlich was Artikulation und Phrasierung anbelangt. Wohl daher rührt der ruhig strömende Atem, den er besonders weich in den lyrisch-elegischen Passagen fließen lässt und die organische explosiver Kraft, die ihn ganz im Sinne des Werks immer auch die Pranke des Virtuosen zeigen lässt. Zusammen mit dem Janacek Philharmonic Orchestra unter seinem Chef Theodore Kuchar entsteht vor dem Ohr des Hörers große russische Klaviermusik aus dem Geist des frühen 20. Jahrhunderts - und man ist am Ende nicht ganz sicher, ob es nicht doch ein 5. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow gibt. Ursula Adamski-Störmer, CD-Tipp Bayern 4 Klassik 2008

Als Solist für das angebliche "Fünfte" (Klavierkonzert von Rachmaninow) entschied Produzent Pieter van Winkel sich für Wolfram Schmitt-Leonardy und bewies damit eine glückliche Hand. Der 40-jährige bewältigt den Kraft und Ausdauer fordernden Part überlegen. Er gibt dem Musizieren kräftige Impulse, sein Ton bleibt auch an den nicht eben wenigen rasanten, oder haarig weit- und vollgriffigen Stellen rund und unforciert, er weiß Kantilenen klangschön und großzügig zu entwickeln-nach seinen glänzenden Solo-CDs stellt Schmitt-Leonardy sich auch in seiner ersten Orchestereinspielung für Brilliant höchst vorteilhaft vor. Ingo Harden in Fono Forum April 2008 über die Weltersteinspielung des Klavierkonzertes über die 2. Sinfonie von Rachmaninow

Interpretatorisch dürfte es kaum zwei Meinungen geben: Schmitt-Leonardy, der unter anderem mit einer Aufnahme von Brahms´ 'Paganini-Variationen' demonstriert hat, wozu er technisch in der Lage ist, bleibt dem Solopart nichts schuldig. Die rasantesten Läufe und gewaltigsten Akkordballungen bewältigt er präzise, gegenüber dem Orchester kann er sich mühelos behaupten. Die Leistung des Janácek Philharmonic Orchestra kann sich dabei hören lassen, auch wenn man sich das Werk von einem Spitzenorchester gespielt noch überzeugender vorstellen könnte. Star der Einspielung ist eindeutig Schmitt-Leonardy, der die Messlatte für eventuell folgende Aufnahmen hoch anlegt. Michael Loos in Klassik Com Juli 2008 über die Weltersteinspielung des Klavierkonzertes über die 2. Sinfonie von Rachmaninow

VIRTUOS. Robert Schumann, der Erzfeind hohlen Geklingels, hat immer wieder Musik von erstaunlicher Brillanz geschrieben. Das Movens seiner Virtuosität liegt nicht im Zelebrieren zirkushafter Effekte, sondern in der poetischen Disposition des Komponisten. Wolfram Schmitt-Leonardy trifft den rethorischen Schumann-Ton genau. Die "Abegg-Variationen" funkeln meisterhaften Geistesblitzen gleich, und das große Etüdenkonvolut op.13 entfaltet hier seine oszillierende Qualität. Dem janusköpfigen Romantiker, der das Gedankenschwere in sublime Leichtigkeit verwandelt, wird der Pianist bestens gerecht. Frank Siebert in Fono Forum Oktober 2008 über die Einspielung der Schumann SACD.


Konzerte

Zum krönenden Schlußpunkt der Fono Forum Leserreise geriet die Matinée im Mendelssohn-Haus Leipzig mit dem PianistenWolfram Schmitt-Leonardy, in der er demonstrierte, dass er nicht nur zu den virtuosesten Pianisten der jungen Generation zu zählen ist, sondern bedeutende Musik mit weiter Dynamik und überlegener Artikulation auch wirklich eigenständig und mitreißend gestalten kann. (Chefredakteur des Musikmagazins Fono Forum Gregor Willmes / Fono Forum)

"Eine Welt weiter" (der erste Abend des Internationalen Pianistenfestivals im Festsaal der Universität Tübingen)

Selbst wenn man nicht vergleichen wollte - bei Schmitt-Leonardy klang der Bechstein vom ersten Ton an wie ausgewechselt, begann zu singen: unglaubliche Anschlagsklarheit, ausgereifte Klangkultur und gestalterischer Weitblick. Schmitt-Leonardy ist einer der ganz wenigen Pianisten, die alles spielen können, die für alles einen authentischen Ton haben. Mozarts F-Dur Sonate KV 280 war in romantisch-lieblichen Schönklang verwandelt. Allein das Adagio mit seinen aufscheinenden Lichtpunkten war ein Traum. Noch grandioser Chopins b-moll-Sonate: Hin- und hergerissen zwischen wüsten, schroffen Ausbrüchen und jenseitiger Verklärung. Subtilstes Rubato, noch die unscheinbarsten Begleitfiguren sorgsam gestaltet. Die Paradiesvision im berühmten Trauermarsch rückte bei jeder Wiederholung eine Welt weiter weg - zerstäubende Triller, in Seligkeit aufgelöst. Schattenhafte Grabesnähe im davonhuschenden Presto. Und nochmal hinreißender zuletzt Prokofjews Dritte Sonate a-moll op.28: Explosiv, perkussiv, energetisch. Beifallsstürme der 400 Zuhörer. Kontrastprogramm bei den Zugaben: Kurz und bündig die "Wildesel" aus Saint-Saens' "Karneval der Tiere", depressiv Chopins es-moll Etüde op.10/6 (Achim Stricker/ Schwäbisches Tagblatt 06/05/2010)

Schmitt-Leonardy is an intellectual pianist. His music making is never less than thoughtfully conceived and refreshingly devoid of excessive bombast but he is not the most idiomatic of Chopin players. Employing minimal rubato, Schmitt-Leonardy sought to cleanse the preludes of salon niceties. His carefully calibrated interpretations were less concerned with rhythm and pulse than emotional undercurrents. Still, Schmitt-Leonardy proved more than equal to Chopin’s innumerable technical hurdles. He can play at the most extreme speed with clarity and accuracy. Throughout the cycle, Schmitt-Leonardy brought admirable transparency and precision with a digital command that never calls attention to itself. In his most persuasive performance of the evening, Schmitt-Leonardy imbued Mendelssohn’s Variations Serieuses with a Brahmsian weight and gravity. There was an inexorable sweep and broad momentum in this masterful rendition of one of Mendelssohn’s atypically sober works as well as a kaleidoscopic sense of color. Dmitri Kabalevsky was a composer much favored by the Soviet musical establishment who considered him an appropriately lightweight antidote to the angst-ridden scores of Shostakovich and the harmonically daring works of Prokofiev. Schmitt-Leonardy offered nine of Kabalevsky’s Preludes, Op. 38. Written in 1944, these pieces are based on Russian folk songs, dressed up as slick vehicles for virtuosic display. There is a monochromatic sameness and superficiality to the melodies, which lack even the heated sensuality or toe-tapping catchiness of Khachaturian’s best work. These vapid cameos gave Schmitt-Leonardy the opportunity to display his formidable technical arsenal, the rapid hand-crossings and muscularity of the final prelude particularly impressive. Prokofiev’s Sonata No. 3 is replete with jagged rhythms and seemingly lyrical episodes that turn harmonically astringent. Schmitt-Leonardy’s crisp articulation of the toccata-like rhythms captured the primitive drive of this youthful vehicle. Finding darker, more tragic shades in the quieter episodes, his sound became almost symphonic in the furiously paced Scherzo section. In the finale, Schmitt-Leonardy threw restraint to the winds, playing at acclerating speed down to the final thunderous chord. (Lawrence Budmen/South Florida Classical Review)

Wolfram Schmitt-Leonardy sollte jeder Saarlouiser kennen. Er konzertiert längst weltweit, die Kenner der Klaviermusik schätzen sein brillantes Spiel ebenso wie den klugen Interpretationsansatz und die mitreißende Darstellung. Sein Repertoire ist umfassend weit gesteckt, er scheut nicht technische Schwierigkeiten und kneift nicht vor extra kniffligen Aufgaben.Im Saarlouiser Theater am Ring stellte Wolfram Schmitt-Leonardy dieser Tage einen Teil des Programms vor, mit dem er jetzt für einige Wochen in China gastieren wird. Er kommentierte die fünf Werke, jedes ein ganz besonderes Juwel, mit wenigen, dabei bereichernden Worten. Hier trat der Lehrer - inzwischen hat er bekanntlich eine Professur an der Münchener Musikhochschule erhalten - in sympathischer Weise hervor.

Souveräne Leichtigkeit

Das Konzert selbst überwältigte. Jedes der an sich wunderschönen, berühmten, auch herausfordernden Stücke spielte Schmitt-Leonardy seinem Anspruch gemäß kompetent. Wie er aber spielte, war schlicht mitreißend. Bei Mozarts früher Sonate in F-Dur, KV 280, bestachen der federleichte Anschlag und das energische Forte, doch in besonderer Weise die sprechende, erzählende oder auch singende Form der Klangrede im Wechsel von straffer Diktion mit plausibel angebrachten Rubati. Souveräne Leichtigkeit prägte Mendelssohns "Variations sérieuses", obwohl der Pianist vorher auf die ernste Haltung des Stückes hingewiesen hatte. Ein großer Höhepunkt dann Chopins zweite Klaviersonate in b-Moll mit dem berühmten Trauermarsch, dessen liedhafter Mittelteil ins leiseste, kaum noch von Stille zu unterscheidende Pianissimo entrückte. Sodann Brahms' "Variationen über ein Thema von Paganini", ein eigentlich unspielbares Stück, bei dessen Vortrag einem schlicht "die Spucke wegblieb". Zum Abschluss die kurze, aber teuflisch schwere 3. Sonate von Prokofieff, in der die vom Komponisten geliebten Sarkasmen dem Spieler ebenso wie der diabolische Effekt einen neuen Schub an Lust versetzten. Solch große Kunst erlebt man hier selten. Alles, was Musik sagen kann, wurde in diesem Konzert gesagt. Wer dabei war, muss ein glücklicher Mensch gewesen sein. (Saarbrücker Zeitung, Dezember 2010)

... Furioser Auftritt des Pianisten Wolfram Schmitt-Leonardy. Er spielte grandios ... bemerkenswert uneitel und ohne Theatralik. Stets Blickkontakt zum Dirigenten haltend bewältigte er den lisztschen Aufwand an technischer Brillanz ebenso bravourös wie die lyrischen Partien. Raffinierte, blitzsauber perlende Läufe, flirrende (selbst komponierte!) Kadenzen, sein Klavierton manchmal so leise wie geflüstert, dann wieder stählern präzise, kennzeichneten das virtuose Spiel des Vorzeigepianisten. (Saarbrücker Zeitung)

Pianistisches Feuerwerk. Bis ins Pianissimo hinein blieb das Spiel von Schmitt-Leonardy mit Hochspannung erfüllt. Das fesselnde, farbige Spiel des Pianisten ließ das Werk (Strawinskys Petruschka) vor Lebendigkeit platzen. (Solingen)

Wolfram Schmitt-Leonardy nimmt sich dieses Werks (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr.1) an, als habe er es erst neu entdeckt. Im Spiel mit den Klangfarben vermag er gleichermaßen lyrischen Passagen eine fast zärtliche Intimität zu verleihen wie das Drängende, das Donnernde (Doppeloktaven) und rhythmisch Widerspenstige zu inszenieren. (Saarbrücker Zeitung)

Seine runden und randscharfen Töne erzählten ohne verquere Tastendeuteleien und Pedaldrückereien von selbstbewußtem Trotz, graziöser Haltung und schlichter Natürlichkeit. Die pianisteneigene Solokadenz des ersten Satzes war mit romantischen Zutaten reich versehen, eines Schumann durchaus würdig."
 (Debüt in der Philharmonie Berlin, Berliner Morgenpost)

... den Atem anhalten zu müssen wähnte man bei Schmitt-Leonardys Gustostückerl: Bei der berühmten Horowitz-Bearbeitung der 15. Ungarischen Rhapsody von Franz Liszt überkam einen zuweilen der Eindruck, als spiele er nicht etwa ein Piano, sondern ein ganzes Orchester. Was er an Klängen aus dem Flügel zauberte, mit welcher Geschwindigkeit er seine Finger fliegen ließ und dennoch nichts in einem Einheits-Brei verschwand, sondern ein jeder Ton sein Eigenleben, seine Eigendynamik entfalten konnte - das war kaum glaublich und ließ förmlich körperlich spüren, welch hervorragender Pianist der mit internationalen Preisen ausgezeichnete Saarländer ist. (Nürtinger Zeitung)

Schmitt-Leonardy entfaltete eine Virtuosität, die einem das Atmen verwehrte...pianistisches Wunderwerk. (Musikfestspiele Saar / SZ)

Schmitt-Leonardy hauchte dem andernorts oftmals gebetsmühlenartig heruntergespielten Mozart neues Leben ein und formte eine ungemein atmende Musik. 
(SZ)

Schmitt-Leonardy beeindruckte das Publikum mit seinem energischen und doch sehr gefühlvollen Solopart, der nicht alleine einen hochbegabten Musiker verriet, sondern auch einen Künstler, der Erlebnismusik zu übermitteln verstand. 
(SZ)

Schmitt-Leonardy bestach wieder mal mit frappanter Virtuosität und minutiöser Präzision in der Artikulation. Mühelos gelang ihm ohne Brüche der Wechsel zwischen ausgewogenem, rundem Klang, dezidierter Schärfe und spontaner Emotionalität. Hingerissen bedankten sich die Konzertbesucher mit lang anhaltendem Beifall. (SZ)

Pulsierendes atmendes Musizieren, dem es weder an Kantabilität, noch an dramatischer Konturierung mangelte. 
(Luxemburger Wort)

Wunder der feinfühligen Anschlagskultur. Ausdrucksrepertoire von ganz enormer Vielfalt und Intensität, perlende Leichtigkeit, höchste Beweglichkeit und vollkommene Durchsichtigkeit...das war ein Faszinosum. 
(Kieler Nachrichten)

SCHMITT-LEONARDY QUANDO IL PIANISTA È PURE MECCANICO

Per Wolfram Schmitt- Leonardy il pianoforte non ha segreti. Il musicista tedesco, ospite di Incontro sulla tastiera e per la prima volta di scena nel Vicentino lo ha dimostrato alla platea dell'Auditorium Canneti con un programma che non lasciava adito a superficialità per la presenza di autori che hanno contribuito a ridefinire e ampliare il corpus della letteratura pianistica rendendolo luminoso ed elevato.
Schmitt-Leonardy ha esordito con una classica pagina mozartiana, la Sonata in fa maggiore K. 280 in cui l'autore s'ispira ai punti di riferimento silistici delle Sonata dell'epoca, specie Haydn, ma senza rinunciare a "sperimentare". La Sonata è riflessiva e impreziosita da una perla, il centrale Adagio, che il pianista tedesco dipinge con ispirazione malinconica e sognante. 
Ma il sogno in Mozart è solo un assaggio del vasto mondo di sentimenti, passioni, lievità, acutezza, e giochi di contrasti, ispiratore del famoso Carnaval Op. 9 di Schumann. La raccolta è sottotitolata "Scènes mignonnes sur quatre notes", dove l'acronimo ASCH indica il piccolo paese originario della sua fidanzata e soprattutto la classificazione dei nomi delle note nei paesi di lingua germanica. I venti piccoli pezzi combinano queste lettere danzanti in un meraviglioso viaggio attraverso sensazioni, emozioni e ritmi e definiscono nel pensiero di Schumann il personale impegno fra i "Compagni di David" nella lotta metaforica contro i Filistei nell'arte. 
Ma in un altro momento, oltre che nella scelta del programma, il pianista ha dimostrato di conoscere a fondo il suo strumento. Non tutti i solisti conoscono l'interno del loro strumento e pochi sono in grado di armeggiare con attrezzi per rimettere in sesto le corde. Circa a metà esecuzione una corda si è allentata e con estrema nonchalance Schmitt-Leonardy si è alzato accordandosela da solo. Ma il grancoda Steinway sul palco del Canneti aveva in serbo ancora un'altra sorpresa. È successo durante la conclusione dello Scherzo chopiniano e ugualmente, con humour, ma con competenza e senza perdere né concentrazione né self-control, Schmitt ha personalmente messo a posto la pedaliera che fastidiosamente continuava a rumoreggiare. Come un meccanico, steso sotto il pianoforte ha riparato il danno e ha ripreso con estrema dominanza tecnica alcune battute prima di attaccare senza alcuna sbavatura il Lento-Marcia funebre che dà il nome alla Sonata forse più famosa di Chopin, quella in Si bemolle minore. 
Cantabile, espressivo e poderoso il pianista ne ha regalato una interpretazione superba. Come nelle precedenti 17 Variations Serieuses op. 54 di Mendelssohn, rese in modo brillante, avvincente, tecnicamente superlative anche se in alcune risoluzioni troppo veloci. Applausi ed entusiasmo. (IL GIORNALE DI VICENZA)

Schmitt-Leonardy war bis ins Letzte überzeugend und mitreißend.(Österreich)

Konzert fliegender Hände...ein wahrer Spitzenpianist. 
(Westfalenpost)

Schmitt-Leonardy meistert die Rhapsody in Blue dank eleganter Fingerfertigkeit, stlistischer Finesse, Witz und einer gehörigen Portion Sentiment mit Bravour. (SZ)

...vom ersten Anschlag an überzeugender Solist am Flügel. Wolfram Schmitt-Leonardy bestach mit höchst differenziertem Anschlag von markant und machtvoll im Allegro über zart und fließend im zärtlich lyrischen Andantino mit seinen rasant ausgeführten schnellen Läufen, mit welchen der Solist seine hochrangige Virtuosität dokumentierte, bis zum temporeich und expressiv gespielten Solopart im Schlusssatz. Glutvoller sinfonischer Schwung von Solist und Orchester. (Sachsenheimer Zeitung)

Der 1967 geborene Pianist formte eine ungemein atmende Musik, die sich leidenschaftlich zwischen trügerischer, verhaltener Idylle und verzweifelten Gefühlsausbrüchen bewegte. 
(SZ)

"Schmitt-Leonardy bestach durch seinen schlank wie luzid dahinperlenden Ton und imponierte mit seiner auch bei Feinstgewichten wohl bemessenen Anschlagskunst, entwickelte die Musik ganz aus der Gesangslinie heraus, kurzum – ein Mozart der feinen Lesart. 
(Rheinische Post)

Bei orchestraler Zurückhaltung schuf der Solist Schmitt-Leonardy Klangbilder genialer Art; eine wunderbare Synthese von Humor, Wehmut, Ausdruckskraft und Technik...ein Solist besonderer Prägung. (NRZ)

Agil und überlegen meistert der Solist Wolfram Schmitt-Leonardy den Solopart. (50. Berliner Festwochen in der Philharmonie Berlin / Der Tagesspiegel)

Wolfram Schmitt-Leonardy, der Solist der Philharmonie der Nationen, spielte hinreißend, sicher, einfühlsam und brillant. 
(SZ)

Schmitt-Leonardy spielte mit leichter Hand und großer Innerlichkeit überwältigend bravourös. Trotz aller Brillanz auch Lyrik, sehr weiche Linien, aber auch kraftvolle, strenge Melodiebögen – da, wo sie hingehören. Eine pianistische Glanzleistung, die mit brausendem, nicht enden wollenden Applaus belohnt wurde. (SZ)

Sein Spiel besticht durch technische Perfektion bis in jedes Detail, doch bleibt sie nicht Selbstzweck. Klarheit und Transparenz stehen für ihn an erster Stelle, sein Anschlag sucht nie das Äußerlich-Gewalttätige so vieler anderer Solisten, sondern formt das gesangliche, Zarte, Natürliche. In Schmitt-Leonardys Interpretation leuchtet das Liedhafte, Spielerische, Volkstänzerische hervor. Keine übertriebene Pathetik – ruhige Größe und markante Linien. 
(SZ)

Schmitt-Leonardys Wiedergabe zeichnet sich durch eine fesselnde Realisation aus, kraftvoll und sensibel zugleich, mit souveräner Ruhe und Abgeklärtheit, in den Höhepunkten von technischer Brillanz. Seine mitreißende, unverkrampfte Spielfreude kombiniert sich mit durchstrukturierter Dynamik. Alles wirkt selbstverständlich, strahlt dennoch eine Spannung aus, der sich keiner entziehen kann. 
(SZ)

Mit nahezu elektrisierender Verve gestaltete der Pianist Wolfram Schmitt-Leonardy den Solopart. 
(Schwetzinger Zeitung)

Ein Tasten-Feuerwerk sondersgleichen prasselt auf die Besucher herab. Schmitt-Leonardy ist ein sauberer, äußerst gelenkiger Techniker mit variablem Anschlag, der feinste dynamische Schattierungen abstuft. Sein ausdrucksvoll singendes Pianissimo ist hörenswert. Hinzu kommt seine Fähigkeit, innerhalb der Phrasierungen durch geschicktes An- und Abschwellen das echt romantische Wallen und Drängen glaubhaft zu gestalten. Die starke linke Hand (Läufe, Triller!) setzt fleißig Akzente, die rechte schält melodische Bögen trotz verschlungenster Ornamentierungen stets deutlich heraus. Brahms’ Händel-Variationen geraten wie aus einem Guss, vernachlässigen nicht das Stürmisch-Temperamentvolle und zeigen in der Schlussfuge gute rationale Gestaltungskraft. Ein Abend der Superlative. Kräftezehrend. Programmpunkt Chopin: nach seiner mit rhythmisch federnder Kraft gemeißelten Militär-Polonaise die große 2. Sonate in b-Moll. Schmitt-Leonardy verzaubert seine technische Brillanz mit echtem romantischen Geist, lässt lyrische Seitentriebe wunderbar aufblühen und schafft so die glückliche Synthese von düster-leidenschaftlicher Strenge und nicht sentimentaler Gefühlstiefe. Die tragische Schwärze des Trauermarsches mildert er durch Aussparung jeglicher Pathetik. Überzeugend. In der abschließenden Prokofieff-Sonate setzt Schmitt-Leonardy technisch noch eins drauf und lässt dem leidenschaftlich Vorwärtsdrängenden der Musik mit wirbelnden Händen freien Lauf. Begeisternd. Beifall. Notgedrungen noch eine winzige Saint-Saens-Zugabe. (SZ)

Wie selbstverständlich fügte sich Wolfram Schmitt-Leonardy als Pianist in das Quartett (Rodin Quartett München) ein. Spielfreude, perfekte, blitzschnelle Tempowechsel. Virtuosität, das Gespür für Nuancen und der intensive Blickkontakt, den der Pianist hielt, zeigten Schmitt-Leonardy als talentierten und begehrten Dialogpartner. (SZ)

„...schlüssige, von pianistischem Glanz geprägte Interpretation. Doch nicht die virtuose Attitüde stand im Vordergrund: Schmitt-Leonardy legte sein Spiel im Sinne der Klangrede an und bewies darüber hinaus im Mittelsatz Sinn für empfindsame Zwischentöne. Die hohen technischen Ansprüche des Finales bewältigte er souverän, sorgte im Walzerteil für tänzerischen Schwung und brachte die brillanten Tonkaskaden mit glasklarer Anschlagskunst zum Aufblitzen, um dann den Satz gleich einem Feuerwerk in fröhlichem F-Dur verglühen zu lassen. (Esslinger Zeitung)

"...mit souveräner Technik, fein differenzierter Dynamik und kraftvollem Ausdruck, boten die beiden Pianisten Wolfram Schmitt-Leonardy und Yuan Sheng ungezwungene Musikalität, die nie an Spannung verlor."(SZ)

„Beim 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky stellte er seine Virtuosität vielfach unter Beweis, meisterte die schwierigen Passagen in allen drei Sätzen mit Bravour und verhalf damit auch dem Orchester zu dynamischer Entfaltung.“ (Besigheim)

„Die beiden Solisten am Klavier waren ein Genuss“ (Dülmener Zeitung)

Musiker über Wolfram Schmitt-Leonardy

Prof. Bernd Glemser: Für mich ist WSL im Laufe unserer gemeinsamen Arbeit zu einem der interessantesten Pianisten seiner Generation herangereift. Sein Spiel zeichnet sich durch eine überlegene Virtuosität, sehr nuancenreiche Gestaltung, ausgeprägten Klangsinn, sicheres Gespür für die verschiedenen Stile der Klaviermusik und durch tiefe Emotionalität aus.

Lior Shambadal / Chefdirigent der Berliner Symphoniker: Der hervorragende Pianist WSL ist mir bereits seit Jahren durch gemeinsame Konzerttätigkeit mit verschiedenen Orchestern, vor allem mit den Berliner Symphonikern und dem RTV Slovenija bekannt. Dieser begnadete Pianist spielte mit mir von Mozart bis Rachmaninoff und Bernstein und fügt sich in jeden Stil. Seine kammermusikalischen Fähigkeiten bei Mozart, seine innovativen Kadenzen, seine romantische Gestik bei Rachmaninoff und sein rhythmisches und jazziges Gefühl bei Bernstein („The Age of Anxiety / 2.Symphonie) sind herausragend. Es ist mir stets eine große Freude mit Wolfram Schmitt-Leonardy zu arbeiten.

Cyprien Katsaris: Wolframs große pianistische Qualitäten und seine tiefe Musikalität haben mich stark beeindruckt. Ein wunderbarer Pianist, in dessen Zukunft ich die größten Hoffnungen setze.

Michael Ponti: Wolfram Schmitt-Leonardy besitzt ein untrügliches Gespür für Proportionen, umfassende Stilkenntnis und eine natürliche Art zu phrasieren. Sein Sinn für Atmosphäre, seine phänomenale Technik und die Farbigkeit und Transparenz seines Spiels machen ihn zu einer der interessantesten und außergewöhnlichsten musikalischen Persönlichkeiten, die ich im Laufe meiner Karriere kennengelernt habe.

Solomon Mikowsky / Professor für Klavier an der Manhattan School of Music und der Columbia University: I am particularly impressed by his pianistic command and musical sensitivity, resulting in performances that are both moving and brilliant at the same time. I have no hesitation in stating that WSL has all the necessary attributes to make an important contribution as pianist and teacher. In subsequent concersations regarding his background, current professional activities and future goals, I realized that, in addition to his musical attributes, he has the intelligence and personal qualities needed for success. It gives me pleasure to recommend him fully.